Häufig gestellte Fragen


Was ist überhaupt ein CD-Image?

Ein CD-Image ist ein exaktes Abbild der Daten auf einer CD in einer normalen Computer-Datei, die z.B. im Internet übertragen werden kann. CD-Brenner-Programme können die Image-Datei verwenden, um echte CDs herstellen zu können.

Bei einer korrekt gebrannten CD darf die .iso-Datei nicht auftauchen, wenn Sie auf die CD zugreifen! Stattdessen sollten Sie eine Anzahl von Dateien und Verzeichnissen sehen – im Falle der Debian-CD beinhaltet dies das dists-Verzeichnis und eine README.html-Datei.

Das .iso-Format kann grob mit einer .zip-Datei verglichen werden: Es enthält andere Dateien und Verzeichnisse, und nur diese werden auf der endgültigen CD erscheinen. Einige Archiv-Programme erlauben es Ihnen, .iso-Dateien auszupacken. Verwenden Sie diese Funktion nicht, um CDs aus den ausgepackten Dateien zu erstellen! Die entstandene CD wird nicht booten, da das .iso-Format spezielle Informationen in Bezug auf das Booten von CD enthält, die verloren gehen, wenn Sie die Datei auspacken. Sehen Sie weiter unten, wie Sie ein CD-Image korrekt unter Linux, Windows oder MacOS brennen.

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Meine Frage wird in dieser FAQ nicht beantwortet!

Falls Sie hier keine Antwort auf Ihre Frage finden, können Sie auf einer der Debian-Mailinglisten um Hilfe bitten. In jedem Fall sollten Sie das Mailinglisten-Archiv durchsuchen, bevor Sie eine E-Mail an die Listen schicken. Sie können die Listen bestellen und auch wieder abbestellen. Jedoch müssen Sie eine Liste nicht bestellt haben, um eine E-Mail an sie zu schicken – falls Sie sie nicht bestellt haben, bitten Sie darum, dass Antworten an Sie per Cc geschickt werden sollen.

Bei Problemen mit der CD-Installation in Frage kommende Mailinglisten:

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Wieso sollte ich dieses jigdo-Programm verwenden? Ich bevorzuge einen einfachen HTTP- oder FTP-Download!

Heutzutage gibt es beinahe 300 Debian-Spiegel (die die komplette Debian-Distribution als Debian-Pakete enthalten), aber weitaus weniger Rechner, die Debian-CD-Images anbieten. Daher sind die CD-Image-Server dauernd überbelastet.

Außerdem ist niemand sehr begeistert davon, weitere CD-Server aufzusetzen, einerseits wegen der enormen Bandbreitenverschwendung (einige Leute starten das Herunterladen neu bei einem Fehler, anstatt ihn von dem Punkt, an dem die Verbindung unterbrochen wurde, fortzusetzen), andererseits weil ein regulärer Spiegel attraktiver ist (er erlaubt ein dauerhaftes Aktualisieren von Debian, oder die Verwendung der Testing/Unstable-Distribution statt der Stable).

jigdo versucht das Beste aus dieser Situation herauszuholen, in dem es die Daten für das CD-Image von einem der 300 Spiegel herunterlädt. Jedoch haben diese Spiegel nur die individuellen Debian-Pakete zur Verfügung, nicht das CD-Image, daher ist eine zusätzliche Bearbeitung der Daten notwendig, um eine große CD-Image-Datei aus den vielen kleinen Debian-Paketen zu erstellen.

Fürchten Sie sich nicht davor, jigdo auszuprobieren! Der komplizierte Vorgang des Erstellens eines CD-Images wird komplett vor Ihnen verborgen – stattdessen kommt es Ihnen zugute, dass einer der 300 Debian-Spiegel wohl näher und schneller als jeder der CD-Server ist.

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Welche der vielzähligen Images soll ich herunterladen? Benötige ich sie alle?

Nein. Erstens müssen Sie natürlich nur CD- oder DVD-Images herunterladen, beide Image-Typen enthalten dieselben Pakete.

Zweitens benötigen Sie nur die CD-/DVD-Images für die Architektur Ihres Computers. Die Architektur ist der Typ der Hardware, die Ihr Rechner verwendet. Die beliebteste von allen ist die Intel-/AMD-Architektur, deswegen werden sich die meisten Leute nur die Images für i386 besorgen wollen. Falls Ihr PC einen 64bit AMD- oder Intelprozessor hat, benötigen Sie am wahrscheinlichsten die AMD64-Images (obwohl die i386-Images auch ok sind), die ia64-Images funktionieren nicht.

Des Weiteren ist es in den meisten Fällen nicht notwendig, alle Images für Ihre Architektur herunterzuladen. Die Pakete sind nach Beliebtheit sortiert: die erste CD/DVD enthält das Installationssystem und die beliebtesten Pakete. Die zweite CD/DVD enthält etwas weniger beliebte Pakete, die dritte noch weniger beliebte usw. Sie werden wahrscheinlich nur die erste DVD (bzw. die ersten beiden CDs) benötigen, außer Sie haben sehr spezielle Anforderungen. (Und falls Sie später ein Paket benötigen, das sich nicht auf einer der CDs/DVDs befindet, die Sie heruntergeladen haben, können Sie das Paket immer noch direkt aus dem Internet installieren.)

Bitte lesen Sie auch die nächsten Absätze, um herauszufinden, ob Sie die Netzwerkinstallations-CDs, Aktualisierungs-CDs oder Quell-CDs herunterladen wollen/müssen.

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Was ist eine netinst- oder Netzwerkinstallations-CD?

Ein Zitat von der Netzinstallations-Seite: Eine Netzwerkinstallations- oder netinst-CD ist eine einzelne CD, mittels derer Sie das gesamte Betriebssystem installieren können. Diese einzelne CD enthält gerade die minimale Menge an Software, um die Installation zu beginnen und die übrigen Pakete über das Internet zu beziehen.

Falls Sie Debian nur auf einem einzelnen Rechner mit einer billigen Internet-Anbindung installieren wollen, mag die Netzwerkinstallation für Sie die schnellste und einfachste Option sein: Sie laden nur diejenigen Pakete herunter, welche Sie zur Installation auf Ihrem Rechner ausgewählt haben, was sowohl Zeit als auch Bandbreite spart.

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Was sind die update-CDs?

Update-CDs (Aktualisierungs-CDs) sind CDs, die all die Pakete enthalten, die sich zwischen dem rev0- und einem späteren revN-Release der aktuellen stabilen Distribution geändert haben. Falls Sie zum Beispiel schon den kompletten Satz der 3.0rev0-CDs besitzen, können Sie die update-3.0rev2-CD verwenden, um diesen 3.0rev0-Satz in einen 3.0rev2-Satz zu verwandeln.

Diese CDs sind für Verkäufer gedacht, die eine große Anzahl von gepressten rev0-CDs haben (womit sie preiswerter als individuell gebrannte CDs werden). Falls Sie Debian von einem CD-Verkäufer bestellen, ist es möglich CDs für eine leicht ältere Überarbeitung erhalten und zusätzlich eine Update-CD für die letzte Überarbeitung. Dies ist eine vollkommen akzeptable Art, Debian auf CD zu vertreiben.

Natürlich können diese CDs auch für Sie als Endbenutzer nützlich sein; anstatt für jede Revision einer Veröffentlichung den vollständigen CD-Satz zu erstellen, brauchen Sie nur noch ein oder zwei Aktualisierungs-CDs für Ihre Architektur herunterzuladen und zu brennen.

Sie müssen nur entweder die Update-CD oder die normalen CDs herunterladen, nicht beides!

Nun, falls Sie aus bestimmten Gründen die Update-CDs nicht herunterladen wollen, obwohl Sie bereits den kompletten Satz von CDs für die vorherige Überarbeitung besitzen? In diesem Fall sollten Sie die update-Möglichkeit von jigdo in Erwägung ziehen: jigdo kann den Inhalt der alten CDs lesen, lädt nur jene Dateien herunter, die sich für die neuen CDs geändert haben, und erstellt einen kompletten Satz der neuen CDs. Jedoch geschieht dies immer noch durch das Herunterladen von in etwa der gleichen Menge an Daten wie auch für eine Update-CD.

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Was sind die source-CDs?

Es gibt zwei Typen von Images, die binary-CDs (Binär-CDs), die die vorkompilierten, betriebsbereiten Programme enthalten, und die source-CDs (Quell-CDs), die den Quellcode für die Programme enthalten. Die große Mehrheit der Anwender benötigt die Source-CDs nicht; Sie sollten sie nicht herunterladen, es sei denn, Sie haben einen wirklich guten Grund dafür.

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Wo gibt es das CD-Image mit non-free?

Debian hat eine ziemlich strenge Sichtweise in Hinblick auf die Lizenzen der Software: Nur Software, die frei im Sinne der Debian-Richtlinien für freie Software ist, wird in die aktuelle Distribution aufgenommen. All die andere, nicht-freie Software (zum Beispiel Software, für die der Source-Code nicht verfügbar ist) wird nicht offiziell unterstützt.

Die offiziellen CDs dürfen frei verwendet, kopiert und verkauft werden, von jedem und überall auf der Welt. Pakete der non-free-Kategorie haben Einschränkungen, die damit im Konflikt stehen, daher gibt es diese Pakete nicht auf den offiziellen CDs.

Manchmal ist jemand nett genug, inoffizielle non-free-CDs herzustellen. Falls Sie keine Links auf diesen Webseiten finden, können Sie versuchen, auf der debian-cd-Mailingliste zu fragen.

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Gibt es DVD-Images der Debian-Distribution?

Ja – Debian bietet DVD-Images für das aktuelle stabile Release an. Außerdem ist, soweit wir wissen, Debian die einzige Linux-Distribution, die wöchentlich ein komplettes DVD-Image zum Herunterladen anbietet! Wegen der Größe werden diese Images mittels jigdo verteilt.

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Was ist der Unterschied zwischen offiziellen und inoffiziellen Images?

Offizielle Images werden von einem Mitglied des Debian-CD-Teams erstellt und durchlaufen einige Tests, um sicherzustellen, dass sie funktionieren. Wenn sie einmal veröffentlicht wurden, ändern sich die Images nicht mehr – falls sich herausstellt, dass sie defekt sind, wird ein neuer Satz mit einer unterschiedlichen Versionsnummer veröffentlicht.

Inoffizielle Images können von jedem erstellt werden – Mitgliedern des CD-Teams, anderen Debian-Entwicklern oder sogar von erfahrenen Debian-Benutzern. Üblicherweise sind diese aktueller, aber auch weniger ausgetestet. Einige haben neue Eigenschaften (z.B. Installationsunterstützung für neue Hardware) oder enthalten zusätzliche Software-Pakete, die nicht Teil des Debian-Archivs sind.

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Ist eine Debian-Live-CD verfügbar?

Eine so genannte Live-CD ist eine CD, die ein komplettes System auf der CD vorinstalliert bietet. Sie müssen nichts auf der Festplatte installieren, stattdessen booten Sie von CD und können mit dem Rechner direkt arbeiten. Alle Programme laufen direkt von CD.

Das Debian Live Project erstellt eine Vielzahl von Live-CDs, die nur die unveränderte, offizielle Debian-Pakete verwenden.

Darüber hinaus möchten wir Ihnen Knoppix empfehlen, das auf Debian basiert – eine sehr nützliche, voll funktionstüchtige Live-CD!

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Ich kann von der CD/DVD nicht booten! / Von welcher CD soll ich booten?

Nur die erste CD/DVD eines Satzes ist bootbar.

Falls Ihre Debian-CD nicht bootet, stellen Sie zuerst sicher, dass Sie korrekt auf das CD-R(W)-Medium geschrieben haben, bitte lese Sie die obige Erklärung. Zusätzlich überprüfen Sie bitte, ob Ihr BIOS so eingestellt ist, dass es vom CD/DVD-Laufwerk bootet.

Falls Ihr System überhaupt nicht von CD booten kann, ist es auch möglich, von einer Diskette zu booten.

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Wo gibt es die Images für M68K, Hurd oder andere Architekturen?

Abhängig vom Status der Unterstützung für eine bestimmte Architektur sind die CD-/DVD-Images an verschiedenen Orten verfügbar:

  • Falls die Architektur, nach der Sie sich umsehen, vom aktuellen Stable-Release unterstützt ist, finden Sie auf der Seite Debian auf CD die verfügbaren Optionen zum Herunterladen.
  • Falls eine Debian-Portierung für eine neue Architektur existiert, diese aber noch nicht offiziell frei gegeben wurde, können CD-Images verfügbar sein, oder auch nicht. Nochmal, lesen Sie die Debian auf CD Seite – im Gegensatz zu stabilen Images, kann nur eine Download-Option unterstützt sein, achten Sie also auf beide, den jigdo und HTTP/FTP Abschnitt.
  • Für die Debian-Portierung auf den GNU/Hurd lesen Sie die Seite über inoffizielle Hurd-CDs.
  • Sonst prüfen Sie die Debian-Portierungs-Seiten für die Architektur, für die Sie sich interessieren.

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Sind Images für die Unstable-Distribution verfügbar?

Es gibt keine vollständigen CD- oder DVD-Images von Unstable. Aufgrund der Tatsache, dass sich die Pakete in Unstable so schnell ändern, ist es angebrachter, Unstable unter Verwendung eines normalen Debian FTP-Spiegels herunterzuladen und zu installieren.

Falls Sie sich über die Risiken der Verwendung von Unstable im Klaren sind und es dennoch installieren wollen, dann stehen Ihnen zwei Wege zur Auswahl:

  • Installieren Sie Testing unter Verwendung eines Netzinstallation-Images und aktualisieren Sie dann auf Unstable, indem Sie die Einträge in Ihrer /etc/apt/sources.list anpassen. Um unnötige Downloads und Paketaktualisierungen zu vermeiden, wird empfohlen, zuerst ein minimales Testing-System zu installieren und den Großteil der Software (z.B. eine Desktopumgebung) erst nach dem Wechsel zu Unstable zu installieren.
  • Verwenden Sie die Visitenkarten-Images. Booten Sie sie im Expertenmodus (expert mode) oder mit priority=medium. Ihnen wird dann bei der Auswahl eines Spiegelservers die Möglichkeit gegeben, die Distribution (Stable/Testing/Unstable) auszuwählen.

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Welche CD/DVD-Images enthalten Paket XYZ?

Um herauszufinden, ob ein bestimmtes Image eine bestimmte Datei enthält, benutzen Sie die Suchvorrichtung für Debian-.jigdo-Dateien. Aufgrund der Art, wie jigdo funktioniert, enthält eine .jigdo-Datei eine Liste aller .deb-Pakete und fast aller anderen Dateien auf einer CD/DVD. Sie können das Such-Skript verwenden, um das von Ihnen benötigte Image zu finden.

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Kann ich eine Liste aller Pakete in einem bestimmten Image bekommen?

Ja, aber nur falls .jigdo-Dateien für das Image verfügbar sind. Dies wird vom gleichen Skript wie die oben erwähnte Suchvorrichtung erledigt – lesen Sie die Jigdo-Seite.

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Die Software auf den offiziellen CDs ist veraltet – wieso veröffentlicht ihr nicht eine neue Version?

Wir machen nur dann offizielle Releases der Stable-Distribution, wenn wir denken, dass sie diesen Namen wirklich verdienen. Unglücklicherweise bedeutet das, dass ein stabiler Release nur ungefähr alle 1,5 Jahre passiert ...

Falls Sie aktuellere Versionen von Teilen der Software in Debian benötigen, können Sie Stable installieren und dann (über das Netz) diejenigen Teile aus Testing aktualisieren, die Sie benötigen – es ist möglich, Software aus verschiedenen Releases zu mischen.

Alternativ können Sie die wöchentlich generierten CD-Images von Testing probieren. In diesem Fall stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Computer korrekt einrichten, so dass er die Testing-Sicherheitsaktualisierungen erhält, insbesondere, falls Sie Testing auf einem Server betreiben. Weitere Informationen über die Sicherheitsunterstützung in Testing ist in der Sicherheits-FAQ erhältlich.

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Wie weiß ich, ob ich die aktuellen CD-Images herunterlade?

Die Notiz am Ende der Seite Debian auf CDs zeigt immer die Versionsnummer des letzten Releases.

Von den Spiegeln, die das direkte Herunterladen über HTTP/FTP anbieten, verwenden die meisten das Standard-Schema /<Version>/<Architektur>/<Image-Name>.iso, zum Beispiel /3.0_rev1/i386/binary-i386-1.iso oder /3.0_rev1/source/source-1.iso.

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Wie kann ich prüfen, dass die heruntergeladenen CD-Images in Ordnung sind?

Falls Sie jigdo verwenden, wird die Image-Prüfsumme automatisch überprüft, nach dem das Image generiert wurde. Falls Sie über HTTP oder FTP heruntergeladen haben, verwenden Sie das md5sum-Werkzeug, um die Prüfsumme der Dateien zu generieren, die Sie heruntergeladen haben, und vergleichen sie mit den Prüfsummen in der MD5SUMS-Datei, die neben den jigdo-Dateien des offiziellen Releases liegen. Ein md5sum-Programm für Windows-Systeme kann von unserem FTP-Server heruntergeladen werden; der Quellcode dazu ist ebenfalls verfügbar.

Um sicher zu gehen, dass die Images nicht nur korrekt heruntergeladen wurden, sondern auch tatsächlich offizielle Images sind, können Sie die GnuPG-Signatur in den MD5SUMS-Dateien unter Verwendung des Debian GPG-Keyring prüfen. CD-Herstellern wird empfohlen, dies zu tun.

Falls Sie viele CD-Image-Dateien prüfen wollen, oder CDs problemlos unter Unix/Linux-Systemen brennen wollen, kann das Skript checkiso eine große Hilfe sein.

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Warum ist mein heruntergeladenes DVD-Image kleiner als 1 GB, obwohl es doch größer als 4 GB sein sollte?

Aller Wahrscheinlichkeit nach weist Ihr Hilfsprogramm zum Herunterladen des Images keine Unterstützung für große Dateien (LFS) auf, d.h. es hat Schwierigkeiten, Dateien größer als 4 GByte herunterzuladen. Ein übliches Anzeichen für dieses Problem ist es, wenn Ihr Hilfsprogramm beim Herunterladen der Datei die Dateigröße (und die heruntergeladene Datemenge) um genau 4 GB zu klein angibt. Wenn beispielsweise das DVD-Image 4,4 GB groß ist, dann wird Ihr Hilfsprogramm eine Größe von 0,4 GB angeben.

Auch einige Versionen von wget leiden unter diesem Problem – Entweder aktualisieren Sie wget auf eine Version, die diese Beschränkung nicht hat, oder Sie verwenden das Befehlszeilenwerkzeug curl zum Herunterladen: curl -C - [URL]

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Wie brenne ich eine CD-R unter Linux/Unix?

Verwenden Sie das Programm cdrecord mit einer Kommandozeile wie dieser (als root):
nice --18 cdrecord -eject -v speed=2 dev=0,6,0 -data -pad binary-i386-1.iso

Debian hat Cdrecord in Etch geforkt. Bitte versuchen Sie auf Debian-basierten Systemen Wodim anstatt Cdrecord.

Für Linux gibt es auch die X-Programme X-CD-Roast, gcombust, Gnome Toaster und K3B, um ein paar zu nennen. Beachten Sie, dass alle auf cdrecord aufsetzen.

K3b
Wählen Sie den Menüeintrag Tools - CD - CD-Abbilddatei brennen. In dem Dialog, der sich öffnet, geben Sie den Pfad zu dem Image im Abbild zum Brennen-Feld ein, überprüfen Sie ob die anderen Einstellungen korrekt sind und klicken dann auf Start.
X-CD-Roast
Nachdem das Programm gestartet hat, klicken Sie auf Setup und wählen Sie die HD settings Tabelle. (Falls die Tabelle leer ist, geben Sie den Pfad eines Verzeichnisses ein, das Sie für die temporäre Speicherung verwenden wollen, und klicken auf Add.) Klicken Sie nun auf OK, um die Einstellungen zu beenden. Als Nächstes wählen Sie Create CD und dann Write Tracks. Wählen Sie die Layout tracks Tabelle, selektieren die Zeile, die den Image-Dateinamen beinhaltet und klicken auf Add, anschließend auf Accept track layout. Schlussendlich müssen Sie nur noch auf Write tracks klicken.

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Wie brenne ich eine CD-R unter Windows?

Das kann ein kleines Problem sein, da viele Windows-Programme ihr eigenes Format für CD-Images haben. Um die .iso-Images zu brennen, werden Sie wahrscheinlich ein spezielles Menü benutzen müssen. Suchen Sie nach Optionen wie ISO9660 File, Raw ISO Image oder 2048 bytes/sector. (Vorsicht: andere bytes/sector-Werte sind fatal!) Einige Programme bieten diese Auswahl nicht an; verwenden Sie stattdessen andere Brennprogramme (fragen Sie einen Freund oder Kollegen). Hier einige Informationen, wie CD-Images mit speziellen Produkten gebrannt werden können:

ImgBurn (Freeware)
Es gibt einige Bildschirmfotos wie ein Image auf CD/DVD geschrieben wird
CDBurnerXP Pro (Freeware)
Wie man ein .iso-Image brennt ist im Handbuch des Programms beschrieben.
ISO Recorder (Freeware)
Dieses Programm kann unter Windows 2003, XP und Vista .iso-Images aufnehmen.
Adaptec/Roxio Easy-CD Creator
Wählen Sie aus dem File Menü Create CD from image... Dann wählen Sie den Dateityp .iso und das richtige Image. Das öffnet das CD-Erstellungs-Setup-GUI, in dem Sie überprüfen müssen, ob alle Informationen für Ihre CD-R stimmen. Im Create options-Teil wählen Sie Create CD; unter Write method wählen Sie Track at once und Close CD.
Nero von Ahead Software
Drehen Sie den Wizard ab und wählen dann Burn Image aus dem File- oder Recorder-Menü. Wählen Sie All Files im Dateiauswahl-Fenster (falls notwendig). Selektieren Sie die .iso-Datei und klicken auf OK in der this is a foreign file Dialog-Box, falls eine solche eingeblendet wird. In der Optionen-Box, die sich öffnet, sollten die Voreinstellungen in Ordnung sein: Data Mode 1, Block Size 2048, Raw Data, Scrambled, and Swapped nicht ausgewählt, und Image Header und Image Trailer auf 0 belassen. Klicken Sie auf OK. Unter Write CD oder Burn verwenden Sie die Voreinstellungen, z.B. Write und Determine maximum speed, und wählen Sie die Finalize CD-Option.
WinOnCD Power Edition von CeQuadrat
Sie müssen in diesem Programm Track Image (nicht CD Image!) auswählen. Das Dateiformat ist 2048 - Mode 1 or Mode 2 Form 1 Data only und das Track-Format CD-Rom Mode 1.
CD Extreme von Sony
Wählen Sie New Job... aus dem File-Menü. Dann wählen Sie Global-Image oder Other Image. Das öffnet das CD-Erstellungs-Setup-GUI, wo Sie manuell den Pfad zum .iso-Image eingeben oder browse... mit dem Dateityp other verwenden. Aus dem Edit-Menü wählen Sie nun Recoding Options, im resultierenden Disk Image Options-Dialog wählen Sie:
   Recording Type: Disk at Once (DAO) Closed
   Mode and Blocking: CD Mode1 (Blocking 2048)-DVD
Wählen Sie Post-gap... nicht ab.
Microsoft Resource Kit Tools
Die Befehlszeilen Resource Kit Tools werden von Microsoft kostenlos bereitgestellt, sie funktionieren mit Windows 2003 und XP. Zwei Programme, um Images auf CDs und DVDs zu schreiben, sind enthalten, sie heißen Cdburn.exe und Dvdburn.exe. Die Verwendung der Programme ist in der beigefügten Hilfedatei beschrieben – im Prinzip lautet der auszuführende Befehl so etwa cdburn drive: iso-file.iso /speed max
cdrecord
Dieses Programm ist ebenso für Windows 9x/NT Systeme verfügbar. Lesen Sie die README für weitere Details.

Falls Sie aktualisierte Informationen über Einzelheiten weiterer Programme liefern können, lassen Sie es uns bitte wissen.

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Wie brenne ich eine CD-R unter Mac OS?

Vom Toast-Programm für MacOS wird berichtet, dass es gut mit .iso-Dateien umgehen kann. Sie können es auch extra sicher machen, indem Sie den Creator-Code auf CDr3 (oder sogar CDr4) und den Typ-Code auf iImg ändern, mit z.B. FileTyper. Ein Doppelklick auf die Datei öffnet Toast direkt, ohne drag-and-drop zu verwenden oder ins File-Open-Menü gehen zu müssen.

Eine weitere Möglichkeit ist Disk Copy (das bei Mac OS X 10.1 und höher dabei ist): Nach dem Öffnen des Disk Copy-Programms (im Verzeichnis /Applications/Utilities) wählen Sie Burn Image... aus dem Image-Menü und wählen das CD-Image, das Sie brennen wollen. Vergewissern Sie sich, dass die Einstellungen richtig sind, und klicken Sie dann auf Burn.

Zusätzlich gibt es das cdrecord-Programm ebenfalls für Mac OS X.

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Wie soll ich die CDs benennen?

Es gibt keine verbindliche Benennung. Jedoch schlagen wir Ihnen vor, das folgende Schema zu verwenden, um Austauschbarkeit zu gewährleisten:

Debian GNU/{Linux|Hurd} <Version>[<Revision>]
Official {<Architektur> Binary|Source}-<Nummer>

Zum Beispiel:

Debian GNU/Linux 3.1
Official i386 Binary-1

Debian GNU/Linux 3.1 rev1
Official alpha Binary-2

Debian GNU/Linux 3.1 rev1
Official Source-1

Falls Sie genügend Platz haben, können Sie auch den Codenamen in der ersten Zeile hinzufügen, wie in: Debian GNU/Linux 3.1 Sarge.

Beachten Sie, dass es Ihnen nur dann erlaubt ist, die Bezeichnung Official auf den CDs zu verwenden, die eine Prüfsumme haben, die mit der in den jigdo Dateien des offiziellen Releases übereinstimmt. Jede CD, die eine nicht passende Prüfsumme hat (z.B. Ihre selbst zusammengestellte), muss deutlich als Unofficial gekennzeichnet sein, zum Beispiel:

Debian GNU/Linux 3.1 rev1
Unofficial Non-free

Für wöchentliche Schnappschüsse sollten Versionsnummern wie 3.1 rev1 nicht benutzt werden, um die Verwechslung mit veröffentlichten Debian Versionen zu vermeiden. Benennen Sie das Image stattdessen mit einem Codenamen wie Etch oder einem Distributionsnamen wie Testing. Fügen Sie außerdem das Wort Snapshot und das Datum des Schnappschusses hinzu:

Debian GNU/Linux Etch
Official Snapshot alpha Binary-2
2005-06-17

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Gibt es irgendwelche Druckvorlagen für CDs und die Hüllen?

Es gibt kein offizielles Layout für die Hülle, die Rückseite und den Aufkleber einer Debian-CD, aber einige Leute haben nett aussehende Bilder produziert. Sehen Sie dazu bitte die Druckvorlagen-Seite.

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Sind alte CD/DVD-Images noch verfügbar?

Einige ältere Images sind aus dem Archiv-Abschnitt auf cdimage.debian.org noch verfügbar. Beispielsweise könnten Sie eventuell ein älteres Image ausprobieren, falls Sie die Unterstützung für eine bestimmte (Unter-)Architektur benötigen, die in einer neueren Veröffentlichung entfallen ist.

Beachten Sie, dass bei der Installation von einer alten CD/DVD der Inhalt von /etc/apt/sources.list standardmäßig die aktuelle stabile Veröffentlichung referenzieren wird. Das bedeutet, dass jedes Upgrade über das Netz ein Upgrade auf die aktuelle stabile Veröffentlichung durchführen wird. Um dies zu vermeiden aber noch Sicherheitsupgrades für eine alte Veröffentlichung, die noch unterstützt ist, zu bekommen, sollten Sie den Inhalt dieser Datei ändern und stable durch oldstable ersetzen.

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Was ist der beste Weg, Debian auf vielen verbunden Computern zu installieren?

Falls Sie Debian auf einer großen Anzahl von Rechnern installieren wollen, und all diese Installationen aktuell halten wollen (z.B. Sicherheits-Aktualisierungen), ist das Installieren von CD-ROM nicht ideal, aber ebenso wenig ist es die Installation über das Internet, da die Pakete erneut für jeden Rechner heruntergeladen werden müssten. In diesem Fall sollten Sie einen lokalen Cache aufsetzen, mittels einer der folgenden drei Optionen:

  • Den CD-Inhalt über HTTP oder FTP verfügbar machen: Laden Sie die CDs herunter, dann stellen Sie ihren Inhalt in Ihrem LAN auf einem lokalen Spiegel zur Verfügung. Die individuellen Rechner können diesen Spiegel verwenden, als ob er ein regulärer Debian-Server wäre. Falls zum Beispiel der Inhalt einer CD unter der URL http://10.0.0.1/cd1/ verfügbar ist, können die Rechner im lokalen Netzwerk die Pakete von der CD mit der folgenden Zeile in Ihrer /etc/apt/sources.list verwenden:
    deb http://10.0.0.1/cd1/ stable main contrib
    Für jede CD wird eine andere URL und eine eigener Eintrag in sources.list benötigt.
  • Weisen Sie Ihren HTTP-Proxy an, die .deb-Dateien zu cachen: Konfigurieren Sie den Proxy, die .deb-Dateien für eine lange Zeit aufzuheben, dann setzen Sie http_proxy in Ihrer Umgebung auf jedem Rechner, um auf den Cache zu zeigen, und verwenden Sie in apt die HTTP-Methode zum Besorgen der Pakete.
    Das gibt Ihnen die meisten der Vorteile, die ein Spiegel mit sich bringt, ohne die administrativen Probleme. Da Sie Beschränkungen für den Plattenverbrauch des Proxys setzen können, funktioniert es sogar auf Installationen mit beschränktem Plattenplatz, und es hat den Vorteil gegenüber dem Spiegeln, dass Sie nur die Pakete herunterladen, die Sie installieren, was Bandbreite spart. Squid kann dazu überredet werden, die Dateien zu behalten, indem man eine Zeile zu /etc/squid.conf hinzufügt:
    /etc/squid.conf:
    refresh_pattern   debian.org/.*.deb$   129600 100% 129600
  • Einen privaten Debian-Paket-Spiegel aufsetzen: Beachten Sie, dass das Debian-Archiv zu einer enormen Größe angewachsen ist! Lesen Sie die Spiegel-Seite für Details.

Auf einer großen Anzahl von Rechnern zu installieren kann knifflig sein. Fully automatic installation (FAI, vollautomatische Installation), die auch als Debian-Paket verfügbar ist, kann Ihnen bei dieser Aufgabe helfen.

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Ich hab einen lokalen Debian-Spiegel und möchte meine eigenen CDs herstellen. Wie mache ich das?

Neben einem lokalen Debian-Spiegel benötigen Sie auch viel Plattenplatz. Die CD-Erstellungs-Skripte finden Sie im Paket debian-cd. Jedoch ist es üblicherweise besser, den neuesten Code aus dem SVN zu verwenden. (Werfen Sie trotzdem einen Blick auf die Abhängigkeiten des Pakets, um sich zu versichern, dass Sie alle notwendigen Werkzeuge haben.)

Um die neueste SVN-Version zu erhalten, vergewissern Sie sich, dass Sie SVN installiert haben. Aus einem leeren Verzeichnis heraus geben Sie die folgenden Befehle ein:

svn co svn://svn.debian.org/svn/debian-cd/trunk

Sollten Sie versuchen, die Skripte zu verwenden, suchen Sie im debian-cd-Mailinglisten-Archiv nach Lösungen von Problemen, die zwangsläufig auftauchen. :-)

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Wie werde ich ein Spiegel für Debian-CD-Image?

Die notwendigen Schritte zum Aufsetzen und Aktuell-Halten eines CD-Image-Spiegels sind auf einer eigenen Seite beschrieben.

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