Dzongkha-Version von Debian GNU/Linux 3.1 gestartet

19. Juli 2006

Der Informations- und Kommunikationsminister der Königlichen Regierung von Bhutan, Lyonpo Leki Dorji, startete DzongkhaLinux, eine komplett lokalisierte GNU/Linux-Distribution, die auf Debian GNU/Linux 3.1 basiert. Dies ist das erste Betriebssystem, das die Nationalsprache des Landes komplett unterstützt und komplett in Bhutan entwickelt wurde.

Das Bhutaner Amt für Informationstechnik wählte Debian aufgrund seiner hohen Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit sowie der Garantie, dass es immer 100 % Freie Software bleibt. DzongkhaLinux-Entwickler haben bereits ihre Übersetzungen und Entwicklungen (Schriften, Eingabemethoden, ...) sowohl an Debian als auch die Endanwender-Anwendungen, wie GNOME, OpenOffice.org und Mozilla, weitergegeben.

Die Entwicklung von DzongkhaLinux wurde von dem International Development Research Center in Kanada und dem PANl10n-Projekt, das darauf abzielt, lokalisierte Computer-Verwendung in viele asiatische Länder zu bringen, unterstützt. Das System besteht aus einer CD, die entweder installiert oder als Live-System verwendet werden kann.

Neue Gesetze in dem Land erzwingen die Verwendung der Nationalsprache in allen offiziellen Veranstaltungen und aller offiziellen Kommunikation. DzongkhaLinux ist die erste Gelegenheit für die gesamte bhutanesische Bevölkerung, das Informations- und Kommunikationszeitalter unter Verwendung ihrer eigenen Sprache zu erreichen.

Über Bhutan

Das Königreich Bhutan ist ein Binnenstaat zwischen Indien und Tibet, Volksrepublik China, und wird oft als die letzte überlebende traditionelle Himalayanische- Buddhistische Kultur beschrieben. Die offizielle Sprache ist Dzongkha, eine Sprache aus der sino-tibetanischen Familie. Bhutan ist engagiert die lokale Kultur und die lokalen Traditionen zu erhalten.

Über Debian

Debian GNU/Linux ist ein freies Betriebssystem, das von mehr als tausend Freiwilligen aus der ganzen Welt entwickelt wird, die über das Internet zusammenarbeiten. Debian widmet sich der Freien Software; seine nicht-kommerzielle Natur und sein offenes Entwicklungsmodell machen es einzigartig unter den GNU/Linux-Distributionen.

Die primären Stärken des Debian-Projekts liegen in der großen Basis freiwilliger Mitarbeiter, seiner Hingabe zum Debian-Gesellschaftsvertrag und seinem Engagement, das bestmögliche Betriebssystem bereitzustellen.

Quellenangaben:

Kontakt-Informationen

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Debian-Webseiten unter http://www.debian.org/ oder schicken Sie eine E-Mail an <press@debian.org>.