Debian treibt die Entwicklung der kFreeBSD-Portierung voran

7. Oktober 2009

Das Debian-Release-Team freut sich bekanntgeben zu können, dass es die Portierung des Debian-Systems auf den FreeBSD-Kernel für geeignet hält, mit den anderen Release-Portierungen gleich behandelt zu werden. Es ist geplant, die kommende Veröffentlichung mit dem Codenamen »Squeeze« als erste Debian-Distribution mit sowohl Linux- als auch FreeBSD-Kernel freizugeben.

Die kFreeBSD-Architekturen für die Prozessor-Architekturen AMD64/Intel EM64T und i386 sind nun Release-Architekturen. Schwerwiegende Fehler auf diesen Architekturen werden genauso als Release-kritisch angesehen wie sie es auf anderen Architekturen wie armel oder i386 sind. Falls ein bestimmtes Paket auf solch einer Architektur nicht gebaut werden kann oder nicht ordnungsgemäß funktioniert, wird dieses Problem als Release-kritisch angesehen.

Debians Hauptmotivation für die Einbindung des FreeBSD-Kernels in den offiziellen Release-Prozess ist die Möglichkeit, seinen Benutzern eine größere Auswahl der Kernel zu bieten. Ebenso soll dadurch ein Kernel angeboten werden, der Fähigkeiten wie Jails, den OpenBSD-Paketfilter und Unterstützung für NDIS-Treiber in einem Kernel der Hauptlinie mit vollständiger Unterstützung bereitstellt.

Über Debian

Das Debian-Projekt wurde 1993 von Ian Murdock als wahrhaft freies, gemeinschaftliches Projekt gegründet. Seit damals ist das Projekt zu einem der größten und einflussreichsten Open-Source-Projekte angewachsen. Über dreitausend Freiwillige aus der ganzen Welt arbeiten zusammen, um Debian-Software zu erstellen und zu betreuen. In über 30 Sprachen übersetzt und eine große Anzahl an Computer-Arten unterstützend bezeichnet sich Debian selbst als das universelle Betriebssystem.

Kontakt-Informationen

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Debian-Webseiten unter http://www.debian.org/ oder schicken Sie eine E-Mail an <press@debian.org>.