UK Linux Expo 2002 -- Bericht

Debian auf der UK Linux-Expo in London

Die gut geölte Debian-uk Maschine setzte sich für die diesjährige Linux-Expo in London wieder in Gang. Phil Hands verhandelte geschickt die .org Sektion mit den Organisatoren und war undeutlich auch für den Debian-Einsatz verantwortlich. Die Beteiligung von Entwicklern war großartig, und wir waren der bestbemannte Stand auf der gesamten Ausstellung, wie auch wahrscheinlich der bestbesuchte Stand. Charles Briscoe-Smith betrieb und stellte ein bei-bedarf CD-Produktionssystem für die unklareren CD-Sets zur Verfügung, damit wir CDs für alles erstellen und drucken konnten, was die Leute benötigten. Wookey und sein schmalzbetriebener Wagen bot Transport für Rechner, Monitore, CDs und Bier dorthin und zurück. CDs/DVDs von Debian-i386 wurden freundlicherweise von John Winters vom LinuxEmporium auf verkauf-oder-retour Basis zur Verfügung gestellt.

Der Stand

Der Trend der vorhergehenden Jahre setzte sich mit dem Herzeigen eines großen Debian-ARM Kontingents fort, auf denen der Menge interessante Geräte und Unterhaltung geboten wurde. Debian-NetBSD und Debian-Alpha waren präsent und der Rest des Teams beantwortete Fragen über Debian und Freie Software und verkaufte CDs, DVDs und T-Shirts. Viele Leute erhielten hochnützlichen technischen Rat für eine Reihe von Problemen und genossen die Erfahrung, dass für einige Minuten ihnen niemand was verkaufen will.

Um den Unterschied zwischen 'Freibier' und 'Freie Rede' darzustellen, wurde Freibier verteilt während die Software verkauft wurde. Einige uralte Dinge wurden verkauft, was insgesamt einen Profit für Debian von um die 800 Pfund brachte. Wir haben es sogar geschafft, neben den üblicheren CD-Sets auch ein paar Sets von s390 und Arm-CDs zu verkaufen.

Die vorgezeigten Dinge waren:

Weitere Entwickler, die ausgeholfen haben, waren: Dave Swegen, Jonathan McDowell, Paul Hedderly, Paul Sladen und David Pashley (der der KDE-Stand war).

Die Vorträge

Phil Hands repräsentierte Debian an beiden Tagen in den Großen Linux-Debatten. Er gab einem Sun-Leiter eine gute heftige Antwort für die Beschreibung von Staroffice als Freie Software, was ihm einen Jubel einbrachte. Seine Fragen deckten ebenfalls auf, dass Gregory Blepp (SuSE VP International) nicht verstand, was Freie Software ist und, was erschreckend ist, ziemlich stolz darauf sein dürfte. Simon Tindel (Sun Executive) kehrte mutig am zweiten Tag zurück, obwohl Sun bei einer Beliebtheitsabstimmung ein Satz falscher Brüste für ihre Dienste für Linux anerkannt wurden.

Der IBM-Stellvertreter des zweiten Tags, Andy Hoiles, zeigte tatsächlich, dass IBM es verstand, indem sie die Skalierbarkeit und allgemeine Güte von Linux positiv hervorgehoben und die nur Server, nur eine oder zwei CPUs, nur irgendetwas Wortkargheit der anderen Führungskräften (Sun und HP) angekreidet haben. Als er erwähnte, dass Red Hat und SuSE große Schritte in Richtung ISV-Freundlichkeit machen, indem sie ihre Release-Zyklen in Richtung 18 Monate verlangsamen, wies Phil darauf hin, dass es Debian nie geschafft hat, zwei Releases in den selben 18 Monaten zu veröffentlichen, und nach einem kurzen Austausch sagte er etwas wie: Ah, in Ordnung. IBM sagt ISVs sollten sich auf Debian konzentrieren :-)

Andere .orger, die gesprochen haben, waren: Der einzigartig unterhaltende Michael Meeks (GNOME2), der unermüdlich gut informierte Julian Midgely (Kampagne für Digitale Rechte); Eddie Bleasdale (Sichere Desktop-Rechner), Tom Weiss (Freie Inhalts-Verwaltung), und der unbezähmbare Luke Leighton (Von Samba gelernte Lektionen), der die Ankündigungen betreffend das Ende der Show ignorierend weitersprach, bis die Sicherheitskräfte angefangen hatten, die letzten Besucher aus der Halle zu fegen.

Die Show

Insgesamt war die Expo ein Erfolg für Debian, wir wurden der echten Öffentlichkeit ausgesetzt und haben nützlichen Profit gemacht. Es ist ziemlich harte Arbeit, aber sie ist es wert. Jedoch war die Expo ein blasser Schatten ihrer selbst aus den Linux Boom-Jahren mit einer ziemlich dürftigen Anzahl von Ständen. Debian und SuSE waren die einzigen großen anwesenden Distributionen und einige Anwesende meinten, dass es sonst nichts großes von Interesse gab, obwohl ich dachte, dass Apples Mac OS X Desktop-Demos ziemlich cool waren, und wir schafften es, uns in ihr kabellose Netzwerk einzuschleichen, um die ganz wichtige Verbindung in die Außenwelt zu erhalten :-)

Wookey