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libc5-basiertes Debian GNU/FreeBSD
Debian GNU/FreeBSD ist eine Portierung, die aus einem
FreeBSD-Kernel, kernel-spezifischen
Werkzeugen, C-Bibliotheken und einigen wenigen speziellen Werkzeugen besteht,
zusammen mit den "regulären" Debian (GNU) Benutzeranwendungen. Die Portierung
basiert aktuell nur auf Intel x86 Architekturen.
Der primäre Portierungsbetreuer ist Nathan Hawkins.
Im Moment sind leider keine Pakete öffentlich verfügbar, weil der
Server durch ein Feuer zerstört
wurde. Aus diesem Grund, in Verbindung mit anderen ungünstigen
Umständen, stagniert das Projekt zurzeit.
Bitte beachten Sie die nahe verwandte NetBSD
Portierung für weitere historische Informationen.
Status
Zuletzt am 22. April 2002 aktualisiert.
Die Schlüsselteile von FreeBSD sind paketiert, und zum Hochladen bereit.
Ich halte es zurück, bis crypto in main eingeflossen ist; ab diesem Zeitpunkt
werde ich es nach experimental hochladen, bis Woody freigegeben ist.
Das Basis-System ist größtenteils funktionsfähig, jedoch gibt es mehrere
ausstehende Probleme:
Probleme mit speziellen Paketen
- sysvinit ist paketiert und funktioniert, aber es gibt Probleme, die
Patches in einen Status zu bringen, indem sie zusammengeführt werden
können, ohne Linux zu zerstören.
- shadow ist schlecht gehackt, und bedarf viel Arbeit.
Aktualisierung: Hab einiges an Arbeit reingesteckt. Die Situation
ist inzwischen beinahe brauchbar. Bedarf noch Tests.
- apt-get stürzt oft mit einem segfault ab. Es schaut so aus, als ob es
die meiste Zeit mit Source-Paketen funktioniert, aber verlässlich bei
Binär-Paketen abstürzt.
Aktualisierung: Das ist nun behoben.
- groff: Die aktuelle Version mag sich nicht kompilieren lassen, wegen
Internationalisierungsproblemen mit der libc.
Aktualisierung: Behoben, als langinfo.h MFC't wurde.
- gcc/binutils: Irgendetwas hält gcc -g davon ab, tatsächlich
Debugging-Informationen einzubauen. Wahrscheinlich liegt es an binutils,
und es gibt möglicherweise einige andere Dinge, die dadurch falsch
funktionieren.
Aktualisierung: Funktioniert nun. Seltsam ...
- util-linux: Total komischer Fall. Ich hab es aufgegeben und ein neues
Paket erstellt, util-bsd.
- e2fsprogs: Lässt sich nicht kompilieren, möglicherweise auch nicht so
bald.
Allgemeine Probleme mit der Portierung
- libc enthält keine -lintl. Viele Pakete überprüfen dies nicht, und
jedes benötigt Korrekturen.
- getopt und einige andere -liberty Funktionen sind nicht in libc
enthalten. Viele Debian-spezifische Pakete sind dadurch kaputt.
Aktualisierung: I portierte getopt_long von NetBSD, und es dürfte
gut funktionieren. Sieht so aus, als ob dieses Problem behoben sein
dürfte.
- Keine Multibyte-Zeichen Setz-Funktionen. Dies verhindert das Einbauen
von UTF-Unterstützung in libncurses und einige andere Pakete.
Update: libiconv ist paketiert. Das könnte hier einen Unterschied
machen.
- Komplett unterschiedliche Implementierungen von shadow-Passwörtern. BSD
4.4 führte scheinbar einen inkompatiblen Weg ein, diese zu handhaben. Er
könnte tatsächlich besser sein, aber es gibt keine Standard
Bibliotheksfunktionen, die damit zusammenarbeiten. getspnam und ähnliches
existiert nicht.
Aktualisierung: Dies ist behoben. Ich hab mit libshadow eine
Bibliothek geschrieben, die das Problem behoben hat.
- Die Benutzung von libc6-dev in den Build-Deps der Pakete. Dies muss
aufhören!
- Benutzung von gcc 3.0. Dies könnte ein geringeres Problem werden, da
andere Portierungen darauf basieren.
- Ein eindeutiger Host-Typ wird für configure benötigt. FreeBSD
Konfigurationen sind manchmal falsch für Debian, und es wäre nett,
Probleme in FreeBSD mit Änderungen für Debian zu vermeiden. Das größte
Problem gibt es mit libtool.