Bemerkung: Das Original ist neuer als diese Übersetzung.

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Debian GNU/Hurd

Entwicklung der Distribution

Installationssystem

Aktuell arbeiten wir nicht an einem nativen Installationssystem. Wir versuchen allerdings die Basis dafür zu schaffen und portieren manchmal dafür wichtige Pakete. Wenn Sie uns helfen wollen, arbeiten sie am debian-installer-Projekt mit und stellen Sie sicher, dass die Komponenten auf dem Hurd laufen.

Debian-Pakete portieren

Wenn Sie dem Debian GNU/Hurd Port helfen wollen, sollten Sie sich mit dem Debian-Paketsystem vertraut machen. Wenn Sie dies getan haben, durch Lesen der verfügbaren Dokumentation und Besuchen der Entwickler-Ecke, sollten Sie gelernt haben, wie man Debian-Quellcodepakete auspackt und wie man Debian-Pakete erstellt. Nachfolgend finden sie einen Crashkurs für die ganz faulen Leute:

Quellcode bekommen und Pakete erstellen

Um ein Debian-Quellcodepaket auszupacken, benötigt man die Datei paketname_version.dsc und die in ihr aufgelisteten Dateien. Sie erstellen das Debian-Paketverzeichnis mit dem Programm dpkg-source -x paketname_version.dsc

Um ein Paket zu erstellen, wechseln Sie in das Debian-Paketverzeichnis paketname_version und führen Sie den Befehl dpkg-buildpackage -B -rsudo "-mMeinName <Meine-E-Mail>" aus. Anstelle von -B können Sie auch -b benutzen, um auch die architekturunabhängigen Teile des Pakets zu erstellen. Sie können -rfakeroot statt -rsudo benutzen, wenn Sie das fakeroot-Paket installiert haben. Oder Sie können das -r weglassen, wenn Sie den Befehl als Benutzer root ausführen. Sie können auch -uc hinzufügen, wenn Sie das Paket nicht mit ihrem PGP-Schlüssel signieren wollen.

Ein Paket auswählen

An welchem Paket sollte gearbeitet werden? An jedem, das noch nicht portiert wurde, aber portiert werden muss. Dies ändert sich ständig, daher wird empfohlen, sich zunächst auf Pakete mit vielen Rückwärts-Abhängigkeiten zu konzentrieren, was man in dem Paket-Abhängigkeits-Graphen http://people.debian.org/~sthibault/graph-radial.pdf sehen kann, der täglich aktualisiert wird, oder auf der Liste der meist-gewünschten Pakete (most-wanted list) http://people.debian.org/~sthibault/graph-total-top.txt (dies sind die langfristig gewünschten, die kurzfristig gewünschten sind in http://people.debian.org/~sthibault/graph-top.txt aufgeführt). Es ist für gewöhnlich auch eine gute Idee, welche von der Liste veralteter Pakete http://people.debian.org/~sthibault/out_of_date.txt zu nehmen, da diese mal funktioniert haben und der Grund für die Beschädigung jetzt möglicherweise nur einer von ein paar wenigen Gründen sein könnte. Sie können sich aber auch eines der noch nicht portierten Pakete zufällig heraussuchen, auf der debian-hurd-Mailingliste nach Informationen über den autobuilding-Prozess Ausschau halten oder die Liste der fehlgeschlagenen Pakete (wanna-build list) von http://people.debian.org/~sthibault/failed_packages.txt.gz benutzen.

Überprüfen Sie ebenfalls, ob Arbeiten bereits erledigt wurden: auf http://alioth.debian.org/tracker/?atid=410472&group_id=30628&func=browse oder auf http://alioth.debian.org/tracker/?atid=411594&group_id=30628&func=browse, im BTS unter http://bugs.debian.org/cgi-bin/pkgreport.cgi?users=debian-hurd@lists.debian.org;tag=hurd, auf http://wiki.debian.org/Debian_GNU/Hurd sowie laut dem Live-Status der Pakete auf buildd.debian.org, z.B. https://buildd.debian.org/util-linux.

Pakete, die nicht portiert werden

Manche dieser Pakete oder Teile von ihnen könnten später doch portabel sein, aber im Moment werden sie als nicht portabel angesehen.

Allgemeine Portierungsprobleme

Eine Liste häufiger Problem ist auf der Website der Originalautoren verfügbar. Die nachfolgende Liste von häufigen Problemen ist spezifisch für Debian.

Bevor Sie versuchen, ein Problem zu beheben, überprüfen Sie, ob die kfreebsd-Portierung bereits einen passenden Fix hat, der nur noch für hurd-i386 angepasst werden muss.