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Keines der Python2.x-Pakete aus Sarge enthält die Standardmodule »profile« und »pstats«, da sie einer Lizenz unterliegen, die nicht DFSG-konform ist (sehen Sie für Details bitte Fehler #293932). Diese zwei Module können Sie in den python-profiler- und python2.X-profiler-Paketen aus dem non-free-Abschnitt des Debian-Archivs finden.
Die 2.6er Kernel-Serie enthält einige große Änderungen gegenüber der 2.4er Serie. Module wurden umbenannt, und viele Treiber wurden teilweise oder manchmal sogar komplett neu geschrieben. Von einer früheren Version auf einen 2.6er Kernel zu aktualisieren, ist also nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Dieses Kapitel zielt darauf ab, Sie auf manche Probleme vorzubereiten, denen Sie begegnen könnten.
Es wird Ihnen daher aufs dringendste empfohlen, nicht als Teil der Aktualisierung von Woody zu Sarge auf einen 2.6er Kernel zu wechseln. Stattdessen sollten Sie zunächst sicherstellen, dass Ihr System korrekt mit dem alten Kernel oder einem 2.4er Kernel aus Sarge arbeitet, und dann als separates Projekt auf einen 2.6er Kernel wechseln.
Wenn Sie Ihren eigenen Kernel aus den Quellen installieren, stellen Sie sicher,
dass Sie module-init-tools installiert haben, bevor Sie mit Ihrem
2.6er Kernel neu starten. Dieses Paket ersetzt modutils für 2.6er
Kernel. Wenn Sie eines von Debians kernel-image-Paketen
installieren, wird dieses Paket aufgrund der Abhängigkeiten automatisch
installiert.
Falls Sie LVM verwenden, sollten Sie lvm2 installieren,
bevor Sie neu starten, da 2.6er Kernel LVM1 nicht mehr direkt unterstützen. Um
auf LVM1-Volumes zuzugreifen, wird eine Kompatibilitätsschicht von
lvm2 (das Modul dm-mod) benutzt. Sie können lvm10
installiert lassen – das init-Skript wird feststellen, welcher Kernel
benutzt wird, und die entsprechend passende Version ausführen.
Falls Sie Einträge in der Datei /etc/modules haben (die Liste der
Module, die beim Booten geladen werden sollen), beachten Sie bitte, dass sich
einige Modulnamen geändert haben. Sollte dies der Fall sein, müssen Sie in
dieser Datei die entsprechenden Modulnamen ersetzen.
Nachdem Sie den 2.6er Kernel installiert haben, aber bevor Sie neu starten, stellen Sie sicher, dass Sie einen Rettungsweg haben. Stellen Sie zunächst sicher, dass die Bootloader-Konfiguration Einträge für beide Kernel enthält: Ihren alten, funktionierenden 2.4er Kernel und den neuen 2.6er. Sie sollten außerdem sicherstellen, dass Sie eine »Rettungs«- bzw. »rescue«-Diskette oder CD-ROM zur Hand haben, falls eine Fehlkonfiguration verhindert, dass Sie Ihren alten Kernel starten können.
udev ist eine Userspace-Implementation von devfs. Es wird über
das Verzeichnis /dev/ eingebunden und wird dieses Verzeichnis mit
den entsprechenden vom Kernel unterstützten Geräten bestücken. Wenn
Kernel-Module ge- oder entladen werden, werden außerdem dynamisch neue Geräte
erstellt und entfernt. Dabei wird auf hotplug zurückgegriffen, um
neue Hardware zu erkennen. udev arbeitet ausschließlich mit 2.6er
Kerneln.
Da udev automatisch als eine Abhängigkeit von beispielsweise
gnome installiert wird, besteht die Möglichkeit, dass die
Aktualisierung auf einen 2.6er Kernel mit der Aktivierung von udev
resultiert.
Obwohl udev ausführlich getestet wurde, können Sie kleinere
Probleme mit manchen Geräten entdecken. Die häufigsten Probleme sind geänderte
Zugriffsrechte und/oder Eigentümer eines Gerätes. In einigen Fällen könnten
diese auch nicht standardmäßig angelegt werden (zum Beispiel
/dev/video und /dev/radio).
udev enthält Konfigurationsmechanismen, um diese Probleme zu
behandeln. Sehen Sie für weitere Informationen hierzu bitte in
udev(8) und /etc/udev nach.
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Release Notes für Debian GNU/Linux 3.1 (»Sarge«), S/390
$Id: release-notes.de.sgml,v 1.36 2005/09/04 10:10:14 jseidel Exp $debian-doc@lists.debian.org