Olaf Kirch von der SuSE Linux AG entdeckte eine weitere Verwundbarkeit im klisa-Paket, das einen LAN-Informations-Dienst ähnlich zu "Network Neighbourhood" bietet. Der lisa-Daemon enthält eine Pufferüberlauf-Verwundbarkeit, die es möglicherweise jedem lokalen Benutzer wie auch jedem entfernten Angreifer im LAN, der es schafft, Zugriff auf den LISa-Port (7741 in der Standard-Einstellung) zu erlangen, erlaubt, root-Privilegien zu bekommen. Zusätzlich kann ein entfernter Angreifer möglicherweise Zugriff auf das Konto eines Opfers erlangen, indem er eine "rlan://"-URL in einer HTML-Seite oder über eine andere KDE-Anwendung verwendet.
Dieses Problem wurde in Version 2.2.2-14.5 für die aktuelle stable Distribution (Woody) und in Version 2.2.2-14.20 für die unstable Distribution (Sid) behoben. Die alte stable Distribution (Potato) ist nicht davon betroffen, da sie kein kdenetwork-Paket enthält.
Wir empfehlen Ihnen, Ihr klisa-Paket unverzüglich zu aktualisieren.
MD5-Prüfsummen der aufgeführten Dateien stehen in der ursprünglichen Sicherheitsankündigung zur Verfügung.