Mehrere lokale root-Exploits wurden kürzlich im Linux-Kernel entdeckt.
Diese Sicherheitsankündigung aktualisiert den PA-RISC-Kernel 2.4.18 für Debian
GNU/Linux. Das Common Vulnerabilities and Exposures
-Projekt identifiziert die
folgenden Probleme, die mit dieser Aktualisierung behoben sind:
Ein Ganzzahl-Überlauf im brk()-Systemaufruf (do_brk()-Funktion) für Linux erlaubt es einem lokalen Angreifer, root-Berechtigungen zu erlangen. Wurde Upstream in Linux 2.4.23 behoben.
Paul Starzetz entdeckte eine Schwäche in der Bereichsprüfung in mremap() im Linux-Kernel (vorhanden in den Versionen 2.4.x und 2.6.x), die es einem lokalen Angreifer erlauben könnte, root-Berechtigungen zu erlangen. Version 2.2 ist nicht von diesem Fehler betroffen. Wurde Upstream in Linux 2.4.24 behoben.
Paul Starzetz und Wojciech Purczynski von isec.pl entdeckten eine kritische Sicherheitsverwundbarkeit im Speicherverwaltungs-Code von Linux innerhalb des mremap(2)-Systemaufrufes. Wegen eines fehlenden Prüfung des Funktions-Rückgabewertes von internen Funktionen könnte ein lokaler Angreifer root-Berechtigungen erlangen. Wurde Upstream in Linux 2.4.25 und 2.6.3 behoben.
Bitte beachten Sie, dass das Quellpaket viele Aktualisierungen einzubinden hat, um das Paket zu kompilieren, was mit dem alten Quellcodepaket nicht möglich war.
Für die stable Distribution (Woody) wurden diese Probleme in Version 62.1 von kernel-image-2.4.18-hppa behoben.
Für die unstable Distribution (Sid) wurden diese Probleme in Version 2.4.25-1 von kernel-image-2.4.25-hppa behoben.
Wir empfehlen Ihnen, Ihre Linux-Kernel-Pakete unverzüglich zu aktualisieren.
MD5-Prüfsummen der aufgeführten Dateien stehen in der ursprünglichen Sicherheitsankündigung zur Verfügung.