Mehrere Verwundbarkeiten wurden in Squid entdeckt, dem Internetobjekt-Cache und beliebten WWW-Proxy-Cache. Das »Common Vulnerabilities and Exposures project« legt die folgenden Verwundbarkeiten fest:
LDAP behandelt Leerzeichen in Suchfiltern sehr nachsichtig, was ausgenutzt werden kann, um sich mit mehreren Varianten eines Login-Namens anzumelden. Dadurch können explizite Zugriffskontrollen umgangen und die Buchführung durcheinander gebracht werden.
Es wurde entdeckt, dass der Cache mittels Teilung der HTTP-Response verunreinigt/zerstört werden kann.
Die Bedeutung der Zugriffskontrollen wird verwirrend, wenn eine der benannten ACLs (Zugriffskontrolllisten) als leer deklariert wird, ohne Mitglieder.
Das Argument »length« des WCCP-Aufrufs recvfrom() ist größer als es sein sollte. Ein Angreifer kann ein WCCP-Paket senden, das größer als normal ist und damit einen Puffer zum Überlauf bringen.
Für die Stable-Distribution (Woody) wurden diese Probleme in Version 2.4.6-2woody6 behoben.
Für die Unstable-Distribution (Sid) wurden diese Probleme in Version 2.5.7-7 behoben.
Wir empfehlen Ihnen, Ihr squid-Paket zu aktualisieren.
MD5-Prüfsummen der aufgeführten Dateien stehen in der ursprünglichen Sicherheitsankündigung zur Verfügung.