Gerald Combs berichtete über mehrere Verwundbarkeiten in ethereal, einem
populärem Analyseprogramm für Netzwerkverkehr.
Das Common Vulnerabilities and Exposures Project
identifiziert die folgenden
Probleme:
Die OID-Druckroutine ist anfällig gegenüber einem Off-By-One-Fehler.
Die UMA- und BER-Zerteiler könnten in eine unendliche Schliefe geraten.
Der Dateicode für Network Instruments könnte einen Puffer überlaufen lassen.
Der COPS-Zerteiler weist einen potenziellen Pufferüberlauf auf.
Der telnet-Zerteiler weist einen Pufferüberlauf auf.
Fehler in den SRVLOC- und AIM-Zerteiler und im Statistik-Zähler könnten ethereal abstürzen lassen.
Null-Pointer-Dereferenzierungen im SMB-PIPE-Zerteiler und beim Lesen eines fehlgeformten Sniffer-Protokolls könnten ethereal abstürzen lassen.
Null-Pointer-Dereferenzierungen in den ASN.1-, GSM-SMS-, RPC- und ASN.1-basierten Zerteilern und ein ungültiger Anzeigefilter könnten ethereal abstürzen lassen.
Der SNDCP-Zerteiler könnte einen nicht beabsichtigten Programmabbruch auslösen.
Für die alte Stable-Distribution (Woody) wurden diese Probleme in Version 0.9.4-1woody15 behoben.
Für die Stable-Distribution (Sarge) wurden diese Probleme in Version 0.10.10-2sarge5 behoben.
Für die Unstable-Distribution (Sid) werden diese Probleme bald behoben sein.
Wir empfehlen Ihnen, Ihre ethereal-Pakete zu aktualisieren.
MD5-Prüfsummen der aufgeführten Dateien stehen in der ursprünglichen Sicherheitsankündigung zur Verfügung.