Tavis Ormandy des Google-Sicherheits-Teams entdeckte Probleme in der
TIFF-Bibliothek. Das Common Vulnerabilities and Exposures
-Projekt
identifiziert die folgenden Probleme:
Mehrere Stack-Pufferüberläufe wurden entdeckt.
Eine Heap-Überlaufverwundbarkeit im JPEG-Dekodierer könnte einen Puffer mit mehr Daten als erwartet überlaufen lassen.
Eine Heap-Überlaufverwundbarkeit im PixarLog-Dekodierer könnte einem Angreifer erlauben, beliebigen Code auszuführen.
Eine Heap-Überlaufverwundbarkeit wurde im NeXT RLE-Dekodierer gefunden.
Eine Schleife wurde entdeckt, in der ein 16-Bit vorzeichenloser Short verwendet wurde, um über einen 32-Bit vorzeichenlosen Wert zu iterieren, so dass die Schleife nie beendet würde und auf ewig fortliefe.
Mehrere unüberprüfte arithmetische Operationen wurden aufgedeckt,
darunter eine Anzahl von Bereichsüberprüfungs-Operationen, die dazu
gedacht waren sicherzustellen, dass die im TIFF-Verzeichnis
spezifizierten Versätze (offsets
) legitim sind.
Eine Schwachstelle wurde auch in Libtiffs custom tag
-Unterstützung
aufgedeckt, die in abnormalen Verhalten, Abstürzen oder möglicher
Ausführung beliebigen Codes münden kann.
Für die Stable-Distribution (Sarge) wurden diese Probleme in Version 3.7.2-7 behoben.
Für die Unstable-Distribution (Sid) wurden diese Probleme in Version 3.8.2-6 behoben.
Wir empfehlen, dass Sie ein Upgrade Ihrer Libtiff-Pakete durchführen.
MD5-Prüfsummen der aufgeführten Dateien stehen in der ursprünglichen Sicherheitsankündigung zur Verfügung.