Mehrere entfernt ausnutzbare Verwundbarkeiten wurden im Ethereal-Netz-Scanner entdeckt,
die zur Ausführung beliebigen Codes führen können. Das Common
Vulnerabilities and Exposures
-Projekt identifiziert die folgenden
Probleme:
Es wurde entdeckt, dass der Q.2391-Sezierer (dissector
) für
Diensteverweigerungen (denial of service
) durch
Speichererschöpfung anfällig ist.
Es wurde entdeckt, dass die FC-FCS-, RSVP- und ISIS-LSP-Sezierer für Diensteverweigerungen durch Speichererschöpfung anfällig sind.
Es wurde entdeckt, dass die IrDA- und SMB-Sezierer für Diensteverweigerungen durch Speicherverfälschung anfällig sind.
Es wurde entdeckt, dass die SLIMP3- und AgentX-Sezierer für Code-Einschleusung über Pufferüberläufe anfällig sind.
Es wurde entdeckt, dass der BER-Sezierer für Diensteverweigerungen durch eine Endlosschleife anfällig ist.
Es wurde entdeckt, dass die NCP- und RTnet-Sezierer für Diensteverweigerungen durch eine Null-Zeiger-Dereferenzierung anfällig sind.
Es wurde entdeckt, dass der X11-Sezierer für Diensteverweigerungen durch eine Division durch Null anfällig ist.
Diese Aktualisierung behebt auch eine 64-Bit-spezifische Regression im ASN.1-Decoder, die in einem der letzten DSA eingeführt wurde.
Für die Stable-Distribution (Sarge) wurden diese Probleme in Version 0.10.10-2sarge8 behoben.
Für die Unstable-Distribution (Sid) wurden diese Probleme in Version 0.99.2-5.1 von Wireshark, dem früher als Ethereal bekannten Sniffer, behoben.
Wir empfehlen Ihnen, Ihre Ethereal-Pakete zu aktualisieren.
MD5-Prüfsummen der aufgeführten Dateien stehen in der ursprünglichen Sicherheitsankündigung zur Verfügung.