In WordPress, einem Weblog-Verwalter, wurden mehrere aus der Ferne
ausnutzbare Verwundbarkeiten gefunden. Das Common Vulnerabilities and
Exposures
-Projekt identifiziert die folgenden Probleme:
Ungenügende Eingabebereinigung erlaubt es Angreifern aus der Ferne, Besucher auf externe Websites umzuleiten.
Mehrere Site-übergreifende Skripting-Verwundbarkeiten erlaubten es authentifizierten Administratoren aus der Ferne beliebige Webskripte oder HTML einzuschleusen.
Eine SQL-FIXME-Verwundbarkeit erlaubt es authentifizierten Administratoren aus der Ferne beliebige SQL-Befehle auszuführen.
WordPress erlaubt es Angreifern aus der Ferne eine Diensteverweigerung (Denial of Service) auszulösen. Dies betrifft die Bandbreite oder die Benutzung von Threads über einen Pingback-Dienst, der mit einer Quell-URI aufgerufen wird, die einer Datei mit einem binären Inhaltstyp entspricht. Diese wird heruntergeladen, obwohl sie keine benutzbaren Pingback-Daten enthält.
Unzureichende Eingabebereinigung ermöglichte es Angreifern mit normalen Benutzerkonten auf die administrative Schnittstelle zuzugreifen.
Für die stabile Distribution (Etch) wurden diese Probleme in Version 2.0.10-1etch2 behoben.
Für die instabile Distribution (Sid) wurden diese Probleme in Version 2.2.3-1 behoben.
Wir empfehlen, dass Sie Ihre wordpress-Pakete aktualisieren.
MD5-Prüfsummen der aufgeführten Dateien stehen in der ursprünglichen Sicherheitsankündigung zur Verfügung.