Damian Put hat eine Verwundbarkeit im ClamAV Anti-Virus-Toolkit
während des Einlesens von Petite-gepackten
ausführbaren Win32-Dateien entdeckt. Diese Schwachstelle führt zu
einem ungültigen Speicherzugriff und könnte es einem Angreifer
ermöglichen, ClamAV zum Absturz zu bringen, indem er eine
bösartig vorbereitete Petite-gepackte Datei zum Scannen ausliefert.
Bei einigen Konfigurationen, so zum Beispiel wenn ClamAV in
Kombination mit einem E-Mail-Server eingesetzt wird, kann dies
bei einem System zu einem fail open
führen, was einen
anschließenden Viren-Angriff erleichtert.
In einer vorausgegangenen Version dieser Ankündigung, wurde auf Pakete Bezug genommen, die nicht korrekt gebaut wurden und denen die gewünschte Korrektur fehlte. Dieses Problem wurde bei den Pakten korrigiert, auf die in Version -2 der Ankündigung Bezug genommen wird.
Das Common Vulnerabilities and Exposures
-Projekt hat diese
Schwachstellen als CVE-2008-2713
und CVE-2008-3215
identifiziert.
Für die Stable-Distribution (Etch) wurde dieses Problem in Version 0.90.1dfsg-3.1+etch14 behoben.
Für die Unstable-Distribution (Sid) wurde dieses Problem in Version 0.93.1.dfsg-1.1 behoben.
Wir empfehlen Ihnen, Ihre clamav-Pakete zu aktualisieren.
MD5-Prüfsummen der aufgeführten Dateien stehen in der ursprünglichen Sicherheitsankündigung zur Verfügung.