Im Interpreter für die Ruby-Sprache sind mehrere Verwundbarkeiten entdeckt
worden, die zu einer Diensteverweigerung (denial of service
) und
anderen Sicherheitsproblemen führen könnten. Das Common Vulnerabilities and Exposures
-Projekt
identifiziert folgende Probleme:
Keita Yamaguchi entdeckte, dass mehrere Sicherheitsebenenbegrenzungen unzureichend durchgesetzt werden.
Christian Neukirchen entdeckte, dass das WebRick-Modul ineffiziente Algorithmen für das HTTP-Header-Splitting verwendet, was zur Diensteverweigerung durch Resourcenaufzehrung führen kann.
Es wurde entdeckt, dass das dl-Modul keine Taintness-Checks durchführt.
Luka Treiber und Mitja Kolsek entdeckten, dass rekursiv verschachtelte XML-Einheiten zu einer Diensteverweigerung durch Ressourcenaufzehrung in rexml führen können.
Tanaka Akira entdeckte, dass das resolv-Modul sequentielle Transaktions-IDs und einen festgelegten Source-Port für DNS-Anfragen verwendet, wodurch das Modul besonders verwundbar für DNS-Spoofing-Angriffe ist.
Für die Stable-Distribution (Etch) wurden diese Probleme in Version 1.8.5-4etch3 behoben. Pakete für arm werden später zur Verfügung gestellt werden.
Für die Unstable-Distribution (Sid) wurden diese Probleme in Version 1.8.7.72-1 behoben.
Wir empfehlen Ihnen, Ihre ruby1.8-Pakete zu aktualisieren.
MD5-Prüfsummen der aufgeführten Dateien stehen in der ursprünglichen Sicherheitsankündigung zur Verfügung.