Fachbereich Informatik, Universität Zürich, Zürich, Schweiz

Der Fachbereich Informatik nutzt auf seinen Infrastruktur-Servern nahezu ausnahmslos quelloffene Software im Allgemeinen und dabei speziell Debian/GNU Linux.

Derzeit haben wir rund 20 physikalische und 40 virtuelle Maschinen (KVM) laufen. Zahlen, die stetig und konstant ansteigen.

Zu den Diensten, die auf diesen Maschinen bereitgestellt werden, gehören DHCP, LDAP, SMTP, IMAP, Webmail, Mailinglisten, CalDAV, Samba, redundante Speicherung, Backup, Subversion- und Git-Depots, Web-Proxy, Drupal- und Joomla-Websites, MediaWiki, Tomcat, PostgreSQL und MySQL, Konfigurationsverwaltung und Inventarisierung.

Die Migration von DNS hin zu Debian-Maschinen ist geplant; danach werden unsere zentralen IT-Dienste vollständig Debian-basiert sein.

Die wichtigsten Gründe für uns, Debian zu verwenden, sind seine Stabilität, Sicherheit und Hochrüstbarkeit. Desweiteren mögen wir seine Flexibilität, wenn es darum geht, Pakete aus Testing oder Unstable zu vermischen mit Systemen, auf denen Debian Stable läuft. Dies ermöglicht es uns, sowohl von Debians Stabilität zu profitieren (basierend auf der konservativen Natur von Debian Stable), und trotzdem bei Paketen, bei denen dies erforderlich ist, auf dem aktuellsten Stand der Technik zu sein.

Außerdem gehört Debian zu den am Besten ausgestatteten Distributionen; die meiste Software, die wir benötigen, ist bereits für Debian paketiert.