CeBIT 2003 -- Bericht

Die Debianpräsentation auf der diesjährigen CeBIT wurde gesponsert durch LinuxLand International als Teil ihres eigenen Standes. Michael 'grisu' Bramer erledigte die gesamte Planung und Organisation vor der Messe. Auch wenn viele Leute angeboten hatten, beim Besetzen des Standes zu helfen, haben wir entschieden, eine Ein-Mann-Show zu machen, da wir nur einen kleinen Präsentationstisch mit einem einzelnen Computer mit Internetanschluss hatten.

Ich kam am Tag vor der Eröffnung an und war beeindruckt. Ich war weder auf der CeBIT noch in Hannover jemals zuvor gewesen, aber ich mochte das internationale Flair der Messe und des Messecenters.

Die Leute von LinuxLand stellten uns auch einen Computer für unseren Stand zur Verfügung. Ich musste nur ein geeignetes Debian-System installieren. I entschied mich für das stable-Release und apt-pinning (Sie können sich vielleicht an Anthony Towns' Warnung erinnern, das einige Dinge nicht mehr funktionieren würden, wenn die neue libc6 nach testing kommt), aber ich hatte einige Probleme mit der Grafikkarte. Es war eine Typ-ATI-128-Karte, die nicht von der XFree86 4.1 Version in Debian-stable unterstützt wird. Ich versuchte es mit dem VESA- und dem Framebuffer-Treiber, aber mit beiden stürzte X einige Male ab. Ich fand heraus, dass XFree86 4.2 in Sarge (testing) den Chipsatz dieser Karte mit dem ATI-Treiber unterstützt, deshalb installierte ich Xfree86 aus testing. Dies löste das Problem leider nicht. Ich begann zu glauben, dass die Hardware während des Transports beschädigt worden war - Ich rief denjenigen an, der diese Maschine täglich benutzt, aber er konnte mir auch keinen Rat geben.

Glücklicherweise hatte ich das Notebook meines Bruders dabei. Ich habe es schon auf anderen Veranstaltungen für die Demonstration der Debian-Installation benutzt, weil es sehr einfach ist, darauf Debian zu installieren. Wenn ein Besucher auftauchte, der meinte, er würde gerne Debian benutzen, aber er hätte gehört, es sei so schwer zu installieren, dann konnte ich ihn einfach vor das Notebook setzen, ihm eine CD in die Hand drücken und ihn durch die Installation leiten, ihn auf mögliche Fallen hinweisen und ihm erklären, warum die Installation ist wie sie ist.

Da X weiter abstürzte, wurde ich ein bisschen panisch und schrieb eine Mail, dass es gut wäre, einen Ersatzrechner zu bekommen, da ich am Sonntag nach Hause reisen würde und grisu kein System hinterlassen wollte, von dem ich dachte, dass es Hardwareprobleme hat.

Ich erreichte meinen Schlafplatz kurz vor Mitternacht. Ein netter früherer Bauernhof in einem Vorort von Hannover, in Besitz der Eltern des Debian-Fans Johrrit Fahlke. Es ist ein sehr schöner Aufenthaltsort. Es ist ruhig und man kann die Sterne sehen. Das ist etwas, was man normalerweise nicht kann, wenn man in der Innenstadt von Frankfurt (am Main) wohnt.

Tag 1: Mittwoch, 12. März

Ich wurde von der Katze des Bauernhofs geweckt ... mit ihren Krallen ... um sechs Uhr morgens. Meine Gastgeber, Lehrer an einer Schule in der Nähe des Messegeländes, brachten mich früh dorthin, da ich noch einige Ideen ausprobieren wollte, um den Rechner zu Laufen zu bringen. Ich probierte sogar eine Knoppix-generierte X-Konfiguration, aber auch diese funktionierte nicht.

Andreas Tille kam sehr früh an und versuchte das X11-Problem zu lösen, aber er war auch nicht erfolgreich, weil der Computer von alleine entschied, nun stabil zu funktionieren. Vielleicht wollte er einfach nur von einem echten Debian-Entwickler angefasst werden, nicht von einem Kerl mit zu viel freier Zeit und einem selbsterfundenen Titel.

Andreas installierte sein debian-booth-Paket auf dem Rechner. Es konfiguriert einen schönen x-planets-Hintergrund und stellt einige gute Konfigurationsbeispiele bereit (z.B. für sudo).

Ich kann Ihnen nicht sagen, wie viele Besucher wir an diesem Tag hatten, ich kann sie nicht einmal schätzen. Es gab viele Leute, die von Linux schon gehört hatten, aber nichts darüber wussten. Deshalb ging ich in Halle 11 (die am gegenüber liegenden Ende des Geländes ist), wo Klaus Knopper seine eigene Zelle am allgemeinen Stand des Landes Rheinland-Pfalz hatte. Er war sehr beschäftigt, aber ich bekam einige Schachteln seiner Knoppix-CD, so dass wir diese an solche Besucher weitergeben konnten.

Es gab einige Besucher, die uns einfach nur sagen wollten, dass sie Debian mögen. Ein Besucher war sogar aus Korea gekommen, ein echter Debian-Fan. Wir diskutierten ein bisschen über i18n und er überlegte sich, noch einmal wieder zu kommen, wenn grisu angekommen sein würde. Er wollte wirklich helfen und so überlegten wir uns, dass er vielleicht eine koreanische Übersetzung der Paketbeschreibungen starten könnte.

Thomas Lange, der Entwickler von FAI sowie einige andere Entwickler kamen vorbei, Thomas brachte einige FAI-Flyer mit und wir sprachen ein bisschen darüber, da ich probiere, die Admins unseres Instituts zu Debian zu konvertieren, was nicht leicht ist: Sie benutzen Red Hat, weil sie immer Red Hat benutzt haben. LinuxLand verschenkte schöne Baseball-Kappen und Mousepads mit unserem Swirl an Debian-Entwickler. Sogar ein SuSE-Mitarbeiter kam vorbei und fragte, ob er welche kaufen könnte.

Auch wenn unser Stand in der Ecke der Halle war, hatten wir doch eine gute Position. Offen nach zwei Seiten, wurde er von vielen Leuten durchquert, die zur Halle 5 wollten (oder zu den Toiletten) und einige blieben an unserem Stand stehen. Auf der anderen Seite war das LinuxForum, wo einige Vorträge gehalten wurden. Manchmal, wenn der Vortrag interessant war, hatten wir etwas Ruhe (und konnten uns so auch den Vortrag anhören), dafür war unser Stand nach dem Vortrag dann gut besucht. Glücklicherweise blieb Andreas Tille fast die ganze Zeit am Stand, wir hatten auch so gut zu tun und und demonstrierten unseren Besuchern einiges. Manchmal wirkte es mehr wie ein Debian-Stand, der auch LinuxLand beherbergte.

Nach 17 Uhr lehrten sich die Hallen sehr schnell, so dass wir uns noch mit einigen Leuten von den anderen Ständen unterhalten. Freie Projekte, die nicht das Glück einer Patenschaft hatten, konnten einen (Teilzeit-)Stand von Linux New Media (LNM) bekommen. So unterhielt ich mich mit einigen Leuten von PHP und schaute bei NetBSD rein.

Ich war sehr müde an diesem Abend und ging früh. Später an diesem Abend gab ich meinen Gastgebern die Geschenke, die ich ihnen mitgebracht hatte: Ebblewoi (für Nicht-Hessen: Apfelwein) und einen Bembl (ein Gefäß zum Trinken des Ersteren) und wir unterhielten uns ein bisschen, hauptsächlich darüber, warum Leute bereit sind, so hochwertige Arbeit ohne Bezahlung in ihrer Freizeit zu erledigen. Es war ein sehr netter Abend.

Tag 2: Donnerstag, 13. März

Eine schöne Einrichtung war der Messe-Versorgungsservice. Sie schickten Mädchen mit Sandwiches, Getränken und Kaffee zu den Ständen (natürlich war das nicht billig), man konnte auch größere Thermoskannen mit Kaffee bekommen.

An diesem Tag kam Alexander "formorer" Wirt vorbei und blieb einige Zeit an unserem Stand mit mir und vertrat auch Klaus Knopper, während Klaus einige wichtige Termine hatte. Wieder waren wir sehr beschäftigt, wir hatten nicht einmal mehr Zeit, den Vorträgen zu lauschen. Später hörte ich jedoch, dass die Keynote von Jon 'maddog' Hall ein Highlight war, und dass jemand von Ximian einen schönen Vortrag hielt, warum Microsofts Lizenzpolitik für Ximian arbeitet.

Später an diesem Tag, als die Halle leerer wurde, führte ich zwei- oder dreimal eine komplette Installation für interessierte Besucher vor. Danach sprach ich ein wenig mit Leuten von GNOME. Sie waren sehr beeindruckt von den GNOME-Debianpaketen, "welche sehr schnell und stabil sind, aber auch ein bisschen veraltet", und so hatten wir ein gutes Gespräch während des Essens. Sie lieben Debian (einer trug sogar ein Debian-T-Shirt von LinuxLand) und ich mag GNOME ebenso.

Tag 3: Freitag, 14. März

An diesem Punkt hörte ich auf, abends mein Tagebuch zu schreiben. Ich kann mich an nichts ungewöhnliches an diesem Tag erinnern ... Oh, doch! Da war eine lustige Begebenheit: LinuxLand verkaufte Debian-Boxen. Die Boxen sahen sehr schön aus. Ein Student, der sich schon Debian-CDs gebrannt hatte, wollte unbedingt eine solche Box, aber er konnte sie sich nicht leisten. LinuxLand gab viele Sachen kostenlos heraus, wenn man im Gegenzug seine Adresse für ihren Newsletter hinterließ (sie sind immer noch eine Firma und wollen Geld verdienen), und so machte Franz von LinuxLand den Witz, er bekäme eine, wenn er seine Adresse hinterließe. Ich fügte hinzu, dass ich aber eine Spende bekommen müsste, denn auf der Box steht, dass unser Projekt 2 € für jede verkaufte Box bekommt. Ich weiß nicht, ob er verstand, dass wir scherzten, denn er tat beides: Er hinterließ seine Adresse und gab mir 2 €. ;)

Ich erinnere mich, wie die Besucher sich an diesem Freitag veränderten. Es waren nicht nur Geschäftsleute, sondern auch "normale" Leute und viele Studenten. Einige kamen vorbei, um sich ihren Schlüssel signieren zu lassen weil sie sich überlegten, ein Debian-Entwickler zu werden. Ich machte die Sache etwas schwierig, weil ich (noch) kein Debian-Entwickler bin. Aber soweit ich mich erinnern kann, fand ich immer in der Nähe einen.

Habe ich erwähnt, dass wir viele Fragen gestellt bekamen, die nicht Debian-spezifisch waren? Natürlich gab es einige Knoppix-bezogene Fragen (Ich kann meine Festplatte nicht unmounten, usw.), die einfach zu beantworten waren. Nachdem ich das getan hatte, erzählte ich den Besucher auch, dass die neue Version von Knoppix Selflinux enthält (Klaus Knopper hat sogar einen Shortcut auf dem Desktop platziert). Oft habe ich Knoppix auf dem Notebook gebootet, um es vorzuführen, während ich Debian-bezogene Dinge auf dem Rechner von LinuxLand demonstrierte.

Am Ende des Tages gingen die Leute von LinuxLand und LNM sowie Max, der Moderator des Linux-Forums zu einem netten American Diner. Die hatten gut aussehende, weibliche Bedienungen, die kurze Röcke trugen ... Oh, und das Essen war auch gut. ;) Wir haben danach in einer nahe gelegenen Kneipe noch Darts geworfen, und das dauerte ein wenig, weil Franz uns nicht gehen ließ, bevor er nicht gegen jeden von uns gewonnen hatte.

Tag 4: Samstag, 15. März

Habe ich die gute Kaffeeverpflegung erwähnt? Es war ein Vergnügen an diesem Morgen!

Glücklicherweise waren wir zu beschäftigt, um müde zu werden. Grisu war schon angekommen und auch Frank Ronneburg, der das deutsche Debian Anwender Handbuch geschrieben hat, kam früh vorbei. So hatten wir genug Manpower, um den Ansturm von Besuchern an diesem Tag zu bewältigen. An diesem Tag war es definitiv ein Debianstand, während LinuxLand auf einen kleinen Tisch zurückgedrängt wurde. Die Anzahl der Besucher war sehr beeindruckend.

Ich glaube, ich habe Debian mehr als viermal an diesem Tag installiert, jedes mal die gleichen Dinge erklärt, die gleichen Witze gemacht. Das wurde ein bisschen langweilig, aber ich glaube nicht, das unsere Besucher das gemerkt haben.

Manchmal fragten Neulinge (oder welche, die es werden wollten), welche Distribution sie benutzen sollten und ich verwies sie gewöhnlich an die LUGs. Ich zeigte ihnen die Pro-Linux-LUG-Liste und sagte ihnen, dass es das Beste für Neulinge ist, die Distribution zu installieren, die ihre LUG verwendet. So haben sie einen guten Ansprechpartner bei Problemen. Außerdem können sie so Geld sparen, weil sie eine Kopie von ihrer LUG bekommen können.

An diesem Abend gingen wir wieder in das American Diner (wegen der Milch-Shakes, nicht wegen der Kellnerinnen!), aber es war etwas schwierig zu finden. Am Tag zuvor hatte ich mir einen Flyer mitgenommen und herausgefunden, dass ihre Adresse nicht vermerkt ist (er zeigt aber eine Kellnerin). Sehr sonderbare Werbung.

Tag 5: Sonntag, 16. März

Dies war mein letzter Tag, und da meine Anwesenheit nicht nötig war, schlief ich lange und hatte die Gelegenheit, mit meinen Gastgebern zu frühstücken, was mir die Tage zuvor aufgrund von Zeitmangel nicht möglich gewesen war. Es war wieder ein sehr nettes Gespräch (diesmal hauptsächlich über Politik, speziell die der Vereinigten Staaten).

Den Rest des Vormittags schaute ich mir den Rest der Messe an. Natürlich konnte ich nicht aufhören zu arbeiten und fragte immer, ob ich einen Computer ohne Betriebssystem erwerben könnte und solche Sachen.

Auf dem Weg nach Hause hatte mein Zug technische Probleme, und während ich mit den anderen Fahrgästen zusammensaß hatte ich nochmal die Möglichkeit für improvisierte Vorträge über Freie Software im Allgemeinen und GNU/Linux im Speziellen. So verschenkte ich einen großen Teil der Knoppix-CDs, die ich mitgenommen hatte, bevor ich zu Hause ankam.

Eine letzte Sache: Spenden. Ein Mann wollte eine Quittung, deshalb verwies ich ihn an die ffis-Webseite. Wir erhielten eine paar kleinere Spenden von Besuchern und 50 € von LinuxLand, die für Essen gedacht waren, die ich aber nicht benutzte. Summa summarum: 61 €.

Alexander Schmehl

Tag 4: Samstag, 15. März

Ein Freund fuhr mit seinem Sohn zur CeBIT und fragte mich, ob ich bei ihm mitfahren wollte. Ich sagte zu und wir verabredeten uns für halb sechs Uhr morgens. Nach drei Stunden Autofahrt kamen wir in Hannover an und gingen zur CeBIT. Ich musste 20 Minuten warten, bis Britta von LinuxLand mit meinen CeBIT-Tickets zum Eingang kam.

Tage 5-8: Sonntag, 16. März - Mittwoch, 19. März

Ich habe dieses Tagebuch nicht täglich geschrieben. Deshalb kann ich leider die chronologische Reihenfolge der Ereignisse nicht mehr ganz rekonstruieren.

Nach dem Frühstück fuhr ich zur CeBIT. Aber vorher machte ich noch einen Stopp am Hauptbahnhof und kaufte mir einen Sixpack Wasser. Am Dienstag kaufte ich mir den zweiten. Ja, ich war die ganze Zeit am Trinken am Stand ...

Wie an anderen Ständen in der Vergangenheit stellten die Besucher bestimmte Fragen über Debian. Sie fingen alle mit einem Satz wie: 'Jetzt habe ich SuSE|Red Hat|Mandrake auf meinem Computer und die ganze Zeit lese ich über dieses "APT". Können Sie uns etwas darüber und über Debian zeigen ...' Ok, das war eine leichte Aufgabe, ich zeigte es ihnen und andere Besucher konnten zuschauen.

Wir hatten auch einige normale Windows-Nutzer am Stand. Sie benutzten kein GNU/Linux und stellten allgemeine Fragen darüber. Dann gab es noch GNU/Linux- oder Debian-Nutzer, die technische Fragen hatten. Ich habe mein Bestes versucht, diese zu beantworten.

Dieses Mal gab es aber auch eine neue Klasse von Besuchern. Ich werde sie "Knoppix-Nutzer" nennen. (Als Hintergrund: In Deutschland hatte ein Computermagazin mit einer Auflage von 500 000 Exemplaren eine Knoppix-CD der Ausgabe beigelegt, die direkt vor der CeBIT erschien. Knoppix ist eine Debian-basierte Live-CD und hat eine sehr gute Hardware-Erkennung und einen guten Installer. Auf der CeBIT verteilte der Verlag auch einige Tausend Knoppix-CDs.) Diese Besucher sagten Dinge wie: 'Ich habe in den letzten Jahren Linux [Red Hat|SuSE|...] einige Male ausprobiert, aber es hat nicht funktioniert. Jetzt habe ich es mit dieser CD versucht und es läuft perfekt. Das ist toll. Jetzt will ich das richtige Debian ausprobieren ..." Dies ist natürlich sehr schön, weil Knoppix normale User an Debian und GNU/Linux im Allgemeinen heranführt. Aber ich konnte diesen Nutzern keine gute Antwort geben. Ich konnte ihnen Debian nicht empfehlen, denn sie können es nicht installieren, es hat keine Hardware-Erkennung und eine alte XFree86-Version. Ihr kennt die Geschichte. Wir sollten über dieses Problem nachdenken und die Öffentlichkeit nicht missachten ...

Während der gesamten Messe haben wir Schlüssel mit anderen Debian-Entwicklern, KDE-Entwicklern und 'normalen' Besuchern ausgetauscht. Einige Geschäftsleute fragten 'Was macht Ihr da?' und ich erklärte ihnen die Magie von gpg und des Web-of-Trust.

Manchmal musste ich Debian auch verteidigen: Einige Leute, die kein Englisch sprechen, mögen keine englischen Debconf-Nachrichten im zweiten Teil des Woody-Installers (der erste Teil ist nicht in Englisch). Und ein alter Debian-Nutzer hatte sich neue Hardware gekauft und nun läuft sein X nicht mehr ...

Ihr kennt auch die übliche Frage: 'Wann wird Sarge rauskommen?' und ihr kennt die übliche Antwort. :-) Im Allgemeinen war die Stimmung sehr gut. Einige Geschäftsleute und einige (deutsche) Regierungsstellen versuchen GNU/Linux sowohl als Server als auch als Desktop-System zu verwenden. Die ganze Zeit hatten wir Besucher an unserem Stand und im LinuxLand-Park.

Einmal kam ein Russe vorbei und fragte nach der Unterstützung für Russisch in Debian. Leider wusste ich gar nichts darüber. Aber ein apt-cache search zeigte einige Pakete an, ich installierte eins und ja, wir konnten russische (und englische) Buchstaben eingeben. Nett, ich liebe Debian.

Am letzten Tag half Andreas Tille nochmal am Stand mit. Dank an ihn dafür. IMHO sind zwei Personen am Stand besser.

Der Stand war ein Erfolg und Debian sollte nächstes Jahr wieder einen machen, wenn möglich mit zwei Personen pro Tag besetzt.

Michael Bramer