Linux Kongress -- Bericht

Der Debianstand wurde weitgehend von den Mitgliedern der Unix-AG der Universität organisiert (Dank an Arne!). Die Kongressorganisatoren waren so freundlich, dem Debianstandpersonal freien Eintritt zur Konferenz zu gewähren (Dank geht an Uli Weis und Martin Schulte). Joey sandte uns Poster, wir waren insbesondere von der DIN A0 Version von diesem begeistert.

Wir begannen den Stand am Dienstag aufzubauen, als die Tutorien stattfanden. Das Max Planck Institut (für Informatik -- d.Ü.) stellte uns zwei Dual-Pentiums und eine sehr seltsame x86-Kiste von SGI. Auf den ersten beiden war Debian schnell installiert, aber die SGI weigerte sich von etwas zu booten, was nicht wie eine SGI-Installations-CD aussah. Wir hatten Netzzugang mittels WLAN auf einem Laptop unter Sid. Der Debian-Stand versorgte auch den benachbarten NetBSD-Stand mit Netzzugang. Da die meisten Besucher mit den Tutorien beschäftigt waren, war am Stand nicht viel los.

Das eigentliche Kongressprogramm startete am Mittwoch. Thomas Lange und Constantin Hellweg demonstrierten den FAI-Installierer auf zwei Maschinen. Viele Leute kamen vorbei und befragten uns über FAI und Debian im Allgemeinen. Wir hatten keine CDROMs, aber wir brannten auf Nachfrage einige Woody-CDROMs.

Der Abend begann mit einer Keysigning-Party, die leider recht schnell zu Ende war, so dass Leute, die 5 Minuten zu spät kamen, selber nach Signaturen fragen mussten. Das sich anschließende Social Event fand in einem Café auf dem Campus statt, und es war sehr nett dort zu sein. Das Essen war ausgezeichnet. Einige Leute kamen später zu einer Tischfußballsession in einem nahe gelegenen Studentenwohnheim, die bis spät in die Nacht ging.

Der letzte Tag, Donnerstag, verging mit weiteren FAI-Demonstrationen und Leuten, die den Stand besuchten.

Insgesamt muss ich sagen, dass es definitiv die Anstrengung wert war, den Debianstand auf dem Linuxkongress zu veranstalten, da Debian von mehreren Vortragenden während ihrer Vorträge erwähnt wurde, und da Leute vorbeikommen konnten, um Kontakt zu Debianern zu bekommen.

Christoph Berg