Wilhelmshavener GNU/Linux-Informationstage – Bericht

Dieses Ereignis fand am 6. und 7. März in der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven in Wilhelmshaven, einer Stadt direkt an der Nordsee, statt. Das Ereignis wurde von der lokalen Linux User Group organisiert. Das Debian-Projekt war in der Lage, einen Stand zu betreuen und auch eine Vortrag über Debian zu geben.

Die Ausstellung fand in der Versammlungshalle statt, und kommerzielle Stände waren in der Mitte angeordnet, während nicht-kommerzielle Stände um sie herum auf der Innenseite der Mauer angeordnet waren. Ein Problem bestand allerdings darin zu bestimmen, was für ein Stand Sie gerade anschauten, da diese nicht gut getrennt waren und nicht alle von ihnen vernünftig Poster verwendeten.

Die nicht-kommerzielle Ausstellung bestand aus Ständen von LUG WHV, OpenBSD, Skolelinux, CCO (friesische Computer-Vereinigung), Debian, KDE, GNOME und einer Mischung von FSF Europe, ffii, KüstenGNU und vielleicht weiteren. Die KDE-, GNOME- und CCO-Stände wurden hauptsächlich fürs Hacken verwendet. Der CCO brachte eine SGI Indy und ... tata ... eine VAXstation, die unter Linux lief, zur Vorführung mit. Sehr nett. Einige Leute fragten mich über die VAX-Portierung von Debian, seufz...

Als ich ankam, erschien die Ausstellung recht leer, abgesehen vom Stand-Personal. Es stellte sich heraus, das dies sich während der gesamten Veranstaltung nicht ändern würde. Daher unterhielten sich die meiste Zeit die Aussteller mit den Ausstellern anstatt mit interessierten Besuchern. Das ist recht traurig, insbesondere angesichts der Menge an Arbeit die so ein Ereignis erfordert.

Am Sonntag schien die Veranstaltung nicht mehr gefüllt zu sein als am Samstag, daher war der Tag in der Tat recht langweilig. Daher redete ich viel mit anderen Ausstellern. Gespräche mit Sven Herzberg von GNOME, der an Barrierefreiheit in GNOME arbeitet, redeten von einem anderen Fehler in xscreensaver, der von den Originalautoren nicht behoben werde. Sie ersetzen einfache den xlib-Passwort-Dialog mit dem GTK-Dialog und hängten folglich Barrierefreiheits-Funktionen von GTK an dieses Programm.

Es scheint, dass Distributionen, die Barrierefreiheits-Funktionen durch ihre ganze Umgebung hindurch anbieten wollen eine Menge von zusätzlichen Patches betreuen müssen, die von den Originalautoren nicht akzeptiert werden, wie dieses Beispiel vorführt. Dies führt zu einer Menge Arbeit für die Paket-Betreuer und verlangt eine Menge an Gesprächen und Koordination mit den Original-Autoren und Gleichartig-Betroffenen. Das wird in der Zukunft lustig, nehme ich an ...

Joey Schulze