Debian-Projekt wählt wieder Stefano Zacchiroli zum Projektleiter

15. April 2012

Gemäß Verfassung hat das Debian-Projekt für ein drittes Jahr Stefano Zacchiroli zum Debian-Projektleiter ernannt. Für mehr als 80% der Abstimmenden war er die erste Wahl (oder gleichrangig Erster) auf ihrem Stimmzettel. Dies ist das erste Mal in der Geschichte des Projekts, dass ein Kandidat in drei aufeinander folgenden Jahren die Wahl gewinnt.

Stefanos großer Vorsprung vor seinen Gegenkandidaten zeigt, wie zufrieden das Debian-Projekt mit seiner bisherigen Arbeit ist und dass es sich wünscht, ein weiteres Mal von ihm vertreten zu werden – Stefano hat bereits bekannt gegeben, dass er nächstes Jahr nicht mehr antreten wird. Wouter Verhelst und Gergely Nagy haben ebenfalls große Unterstützung von den Debian-Projektmitgliedern erfahren, beide mit hunderten Stimmen Abstand von der Keine der Obigen-Wahlmöglichkeit.

Stefano war seit 2001 ein Debian-Entwickler und trug lange Zeit zu Kerndiensten wie Debians Fehlerdatenbank und der Qualitätssicherung bei. Er wurde 2010 Debian-Projektleiter und 2011 ohne Gegenkandidaten wiedergewählt. Nach der Bekanntgabe seines Siegs der diesjährigen Wahl sagte Stefano: Ich fühle mich vom Vertrauen, das die Debian-Mitglieder in der Vergangenheit in mich gesteckt und in dieser Wahl erneuert haben, geschmeichelt. Ich bewundere demokratische Prozesse sehr und ich könnte nicht glücklicher sein, ein weiteres Jahr das Debian-Projekt leiten zu dürfen. Ich vermute, dass meine Agenda für dieses Jahr ziemlich vollgepackt sein wird und gleichzeitig werde ich mein Bestes geben, um mich ersetzbar zu machen.

Debian verwendet die Condorcet-Wahlmethode für die Wahl des Projektleiters. Die detaillierten Wahlergebnisse finden sich auf der Seite der Wahl.

Über Debian

Das Debian-Projekt wurde 1993 von Ian Murdock als wirklich freies Gemeinschaftsprojekt gegründet. Seitdem ist das Projekt zu einem der größten und einflussreichsten Open-Source-Projekte angewachsen. Tausende von Freiwilligen aus aller Welt arbeiten zusammen, um Debian-Software herzustellen und zu betreuen. Verfügbar in über 70 Sprachen und eine große Bandbreite an Rechnertypen unterstützend bezeichnet sich Debian als das universelle Betriebssystem.

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